Lausitz-Hotel-WALDHAUS
Fam. Klesz
01896 - Pulsnitz
Dresdner Str. 55
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Advance notification + reservation
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Romantische Fahrt ins Zittauer Gebirge,
für solche, die keine längere Bleibe suchen.
In der Südostecke des reizvollen wunderschönen Sachsenlandes zieht sich ein kleiner Gebirgszug hin, der in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung ist. Benannt ist dies das Gebirge nach der größten Stadt in seiner Nähe, nach Zittau, dass etwa 2 Stunden nordwärts vom Mittelpunkt der Berglandschaft liegt.
Das Zittauer Gebirge ist der südliche Teil des Lausitzer Gebirges. Dieses besteht ganz aus Granit, während das Zittauer Gebirge nur schräg aus Sandstein gebildet ist wie die sächsisch-böhmische Schweiz. Im Osten erhebt sich das Jeschkengebirge, wieder aus Urgestein bestehend, nämlich aus Gneis und Granit.
Im Westen erhebt sich eigenen ähnlich aufgebautes Gebirge. Es führt den Namen Kreibiz-Zwickauer Gebirge, benannt nach zwei kleinen Städtchen in Nordböhmen. Das Zittauer Gebirge ist also vollkommen abgesondert von den Nachbargebirgen hinsichtlich des Bodengesteins. Hier im Zittauer Gebirge finden sich eine größere Anzahl von Kuppen, die aus vulkanischem Gestein entstanden sind. Diese Berge weisen entweder im innern einen Vulkanstrom auf, der sich durch den Granitstock bohrte und an der Oberfläche leicht überfloss, zum anderen sind diese Ströme nicht bis an die Oberfläche gelangt und erst später durch Verwitterung bloßgestellt worden.
Das Zittauer Gebirge zieht sich längst der sächsisch-tschechischen Grenze hin und zwar so, dass es fast genau halbiert wird, wodurch beide Länder an ihm Anteil haben. Das geht so weit, dass auch die beiden höchsten Gipfel beiden Staaten zugehören.
Im Zittauer Gebirge findet sich ein merkwürdiger Sandstein, den man nicht häufig wieder antrifft. Durch die nähere der vulkanischem Gänge ist eher gehärtet, nachdem er vorher glühend geworden war. Aus dieser Eigenschaft heraus erklärt sich auch die Verwendung zu Mühlsteinen, doch ist heute leider dieses Gewerbe zum Stillstand gekommen.
Aber nicht nur Feuersglut hat den Sandstein verändert, sondern Wind und Wasser haben ihn seltsam geformt, so das wundersame Gebilde entstanden, wie man sie in anderen Sandsteingebirgen nicht findet.
Doch nun genug der Betrachtungen. Wir werden auf unserer Wanderung noch oft Gelegenheit haben, uns besondere Punkte näher zu erklären.
Von Großschönau über Waltersdorf durch die Windgasse auf die Lausche
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Wie kommt man denn nun in das Zittauer Gebirge?
Von Dresden aus oder von Zittauer her fahren wir bis nach Großschönau. Hier lugt schön die höchste Erhebung des Gebirges entgegen, die Lausche. In Großschönau veranlassen wir den Zug und wandern nun die Straße nach Waltersdorf zu. Dieses Dorf liegt am Abhang der Lausche. Wir können auch den Autobus der Reichspost benutzen, doch das überlassen wir den Müden und Matten. Dafür wandern wir lieber etwa 100 m ostwärts vom Bahnhofe einen schmalen Fußweg entlang und überqueren dann die Straße nach Johnsdorf, wodurch wir bald in einen schönen Wald kommen. Dort, wo der Wald aufhört, muss man einmal im Frühling die Wiese etwas näher ansehen. Da wimmelt es von reizenden Wiesenblumen, doch wollen die Himmelsschlüsselchen fast keinen anderen emporkommen lassen. Hinter einem Hohlweg blickt wieder die Lausche uns entgegen. Dieser Weg heißt Windgasse. Wenn im Herbst der Wind über die Fluren fegt, oder im Winter der Schnee sich einen Weg sucht, den der Sturm von Berge herunter treibt, dann kann man sich überzeugen das dieser Weg mit vollstem Rechte zu seinem Namen gekommen ist. Wir stoßen dann beim Weitermarsche auf die Lauschestraße. Nach knapp 1 1/2 Stunden vom Großschönauer Bahnhofe her sind wir auf dem Sattel, rechts von Wege erhebt sich die deutsche Rübezahlbaude und links davon, hart an der Grenze, die tschechische Baude "Deutsche Wacht"und ihr gegenüber das tschechische Zollamt. Ein dreifach gewundener Serpentinweg führt uns in einer halben Stunde auf den Gipfel, der uns so lange schon anblickte, von der Hauptstraße rechts abbiegend, auf die Lausche. 792 Meter hoch ist sie.
Der Sockel besteht aus Granit, der Kegel aus Sandstein und im Innern ist ein Phonolithgang, der bis an die Oberfläche vorstieß, dort leicht über die Kupfer floß und erkaltete. Schön lange befindet sich dort ein Gasthaus. Es gehört teilweise zu Sachsen und zu Böhmen. Die Grenze führt im Hausflur entlang, so, dass links die tschechische und rechts die deutsche Gaststube untergebracht ist. Im Sommer übernachten gern die Wanderfreunde hier oben, um den Sonnenauf- und -untergang zu erleben. Im Winter treiben die Winde ums Haus, auch dass ist ein seltsames Erlebnis. Ganz wundervoll ist der Ausblick von der Lausche. Im Osten lugt das Riesengebirge darüber mit dem Reisträger und der Koppe, im Vordergrunde der Jeschken und seine Trabanten, ganz nahe der Hochwald, der zweithöchste Berg im Zittauer Gebirge mit 749 Metern. Er legt sich in seiner ganzen Breite ins Gelände und überdeckt alle Berge, die hinter ihm emporsteigen. Nach Süden zu ist die Aussicht wohl am wechselvollsten. Das Zwickauer Gebirge, das Kreibizer Gebirge, sie sind so mannigfaltig an Formen und Bildern, dass man darüber das Fortgehen vergessen kann. Unsere Aufmerksamkeit fordern besonders heraus der spitze Kleis und der Doppelhöcker des Bösig bei Hirschberg in Böhmen. Nach Südwesten verdeckt die um 1 Meter niedrigere Finkenkoppe die Aussicht von der Lausche, doch zeigt sich der 770 Meter hohe Tannenberg in seiner ganzen Majestät. Dahinter erblickt man an schönen Tagen den Schneeberg bei Bodenbach, denen Lilienstein und andere. Im Westen machen sich bemerkbar der Valtenberg, der Czorneboh, der Kottmar, der Löbauer Berg und der Rotstein, dahinter die Berge um Kamenz. Nach Norden liegt das Flachland vor uns, überragt nur von einigen Erhebungen, darunter die Landskrone bei Görlitz. Nordöstlich liegt im breiten Kessel die Stadt Zittau, das Überlandwerk Hirschfelde und dahinter das Isergebirge mit der Tafelfichte und ihren Nachbarn. Nur ungern trennt man sich von diesem köstlichen Fleckchen Erde, das uns einen nicht unbedeutenden Teil der Landkarte offen legte.
Führer durch das Zittauer Gebirge von Fritz Günter
Verlag Werner Klotz Zittau
Seite 26 - 29
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Voranmeldung + Reservierung - Advance notification + reservation - Hotel Waldhaus ... Hotel und Restaurant WALDHAUS - Fam. Klesz - 01896 - Pulsnitz - Dresdner Str. 55 - Voranmeldung + Reservierung - Advance notification + reservation via Tel/Fax.: 035955 73912 Übernachtungsrabatt: Jede 11. Übernachtung* ist kostenlos. Speisenrabatt: Jedes 11. Essen* ist kostenlos. (* pro Person)
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Essen und Trinken - Wertgutscheine für Geburtstag, Hochzeitstag usw. unbegrenzt gültig
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