| Hotel & Restaurant WALDHAUS Fam. Klesz 01896 - Pulsnitz Dresdner Str. 55 Voranmeldung + Reservierung Advance notification+reservation via Tel/Fax.: 035955 73912 |
15 Minuten vom Hotel Waldhaus nach Dresden zur Frauenkirche, Semperoper, Dresdner Zwinger (Autobahn A4) Übernachtungsrabatt: Jede 11. Übernachtung* ist kostenlos. Speisenrabatt: Jedes 11. Essen* ist kostenlos. (* pro Person) täglich von 9:00 bis 22:00 Uhr, Samstag 9:00 bis 23:00 Uhr geöffnet |
Kunstblumenstadt Sebnitz
Ausflug nach Sebnitz in die Kunstblumenstadt:
Vom Hotel WALDHAUS in südliche Richtung über Großröhrsdorf, Fischbach, Rennersdorf nach Stolpen. Von Stolpen weiter über Neustadt nach Sebnitz.
Die Große Kreisstadt Sebnitz
im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, auch „Stadt der Kunstblumen“ oder „Stadt der Seidenblumen“ genannt, liegt im Westlausitzer Hügel- und Bergland am Fluss Sebnitz, zwischen Sächsischer Schweiz und dem Lausitzer Bergland, 250 Meter bis 460 Meter über dem Meeresspiegel.
Die Landschaft um die Stadt Sebnitz ist sehr abwechslungsreich. Der Tanzplan, Hausberg von Sebnitz liegt schon in Tschechien.
Ortsteile von Sebnitz sind Schönbach, Hainersdorf, Hertigswalde und Hinterhermsdorf ca. 5 km südöstlich des Hauptortes oberhalb des Kirnitzschtales gelegen.
Geschichte von Sebnitz
Sebnitz wurde von deutscher Bauern aus Franken gegründet und leitet sich von Sebenica, Finkenwaldbach ab.
Sebnitz wurde erstmals in der Oberlausitzer Grenzurkunde von 1223/1241 urkundliche erwähnt.
In der Oberlausitzer Grenzurkunde wurden die Besitzverhältnisse des Königreiches Böhmen und des Bistums Meißen festgeschrieben.
In der Mitte der Marktsiedlung Sebnitz entstand in der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts ein rechteckige Marktplatz.
Die Siedlung wurde 1451 erstmals als stetlin/Städtlein bezeichnet.
Das 1714/15 auf dem Markt erbaute Rathaus, wurde im Jahre 1854 durch einen Brand zerstört.
Die die Fleischbänke, Verkaufsstände der Fleischer, in einem schuppenartige Häuschen neben dem Rathaus, zerstörte 1804 ein Hochwasser.
Handwerk, Handel und Landwirtschaft war Existensgrundlage der Bürger in der Ackerbürgerstadt Sebnitz.
Wichtigstes Handwerk in Sebnitz war die Leineweberei. Schon seit dem 16. Jahrhundert arbeiteten die Weber im Auftrage der Verleger/Fakturisten. Die Leinewebereien aus Sebnitz wurden in viele Länder der Erde exportiert.
Nach dem Niedergang der Handweberei, durch die Industrialisierung der Weberei in England, gewann unter Einfluss böhmischer Blumenmacher die Herstellung künstlicher Blumen an Bedeutung. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte Sebnitz 4.000 Einwohner und 375 Häuser, 1881 waren es 6.354 Einwohner und im Jahr 1900 8.648 Einwohner. Am 15. September 1854 vernichtete ein großer Stadtbrand den gesamten Stadtkern von Sebnitz. Insgesamt 72 Wohnhäuser, 42 Scheunen und Hintergebäude, das Rathaus und die Schule fielen den Feuer zum Opfer.
Um 1900 wurde Sebnitz Zentrum der deutscher Kunstblumenfertigung mit über 200 kleineren und größeren Blumenfabriken mit Festangestellten, sowie tausenden Heimarbeitern.
Der Heimatforscher Alfred Meiche* regte am 17. März 1894 in seinem Artikel in der Lokalzeitung Grenzblatt an, ein Heimatmuseum in Sebnitz einzurichten.
Im Frühjahr 1908 wurden vom Gewerbeverein erste Exponate in der Stadtschule an der Kirche gesammelt. Am 23.05.1909 wurde das Stadtmuseum Sebnitz eröffnet.
Älteste Baudenkmal der Stadt Sebnitz ist die evangelische Kirche Peter und Paul, der Chor aus dem 15. Jahrhundert, das Schiff und die Innenausstattung aus dem 17. Jahrhundert. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die katholische Kirche Kreuzerhöhung im Stil der Neugotik errichtet.
Das Sebnitzer Stadtbild prägen die, nach dem Stadtbrand 1854 errichteten Bürgerhäusern und Produktionsgebäude aus der Gründerzeit.
Der im spätklassizistischen Stil wiedererrichtete Sebnitzer Marktplatz steht unter Denkmalschutz.
Im Randbereich der Innenstadt findet der Besucher noch viele Umgebinde- und Fachwerkhäuser.
1874/75 wurde für die Sebnitztalbahn das deutschlandweit erste Viadukt mit Gefälle, Neigung 1:50 und im Bogen mit Radius 224 Meter errichtet. Das Viadukt ist 150 Meter lang und 21 Meter hoch. Die ursprünglich zehn Steinbögen wurden bei der Generalsanierung Ende der 80er Jahre durch neun Betonpfeiler ersetzt.
Sebnitzer Kunstblumen- und Heimatmuseum Prof. Alfred Meiche
01855 Sebnitz
Hertigswalder Str. 12
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Montag geschlossen!
Telefon: 035971 - 52590
Führungen mit telefonischer Voranmeldung
Die Deutsche Kunstblume Sebnitz
gehört zu den wenigen Manufakturen
weltweit, in denen Kunstblumen in traditioneller Handarbeit hergestellt
werden. In der Deutschen Kunstblume Sebnitz erhalten die Besucher einen
interessanten und anschaulichen Einblick in die einzigartige
Handwerkskunst der Kunstblumenherstellung.
Die Deutsche Kunstblume Sebnitz gliedert sich in Eisenkeller,
Filmvorführung, Manufaktur, Historisches Musterzimmer und Verkauf der
Kunstblumen. Unter fachlicher Anleitung kann der Besucher selbst
Kunstblumen herzustellen und diese kaufen.
Veranstaltungsplan Sebnitz 2008
21.09.2008 8:30 Uhr
Marktplatz Sebnitz
35. internationales Straßenradrennen "Rund um Sebnitz"
Jugend U 15 bis Männer
28.06.2008 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Hebezeug-Ausstellung: Von Kirsten zur ABUS - 60 Jahre Kranbau in Sebnitz
im Heimatmuseum Sebnitz
10. und 11.05.2008 11:30 Uhr
Rodeo im Western Village von Sebnitz
*Alfred Meiche
Sprach- u. Heimatforscher am 24.11.1870 in Sebnitz geboren,
am 25.05.1947 in Sebnitz gestorben,
Prof. Dr. Meiche, Universitäten in Leipzig, Heidelberg und München, Forschungsarbeit auf den Gebieten Siedlungsgeschichte, deutsch-sorbische Kulturbeziehungen, Flur- und Ortsnamen u.a., Hausinschriften, Kinderverse, Volkslieder, der Lobetanz sowie Sitten und Gebräuche,
Wanderung durch Süddeutschland und Studien in der Schweiz und Frankreich, 1899 Privatlehrer in Dresden, Redakteur der Monatschrift "Über Berg und Tal" vom Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz,
1909 Professortitel und Gründung einer Blumenfachschule in Sebnitz,
1933 nach Sebnitz zurück, 1946 Ehrenbürgerschaft von Sebnitz, Mitbegründer des Landesvereines Sächsischer Heimatschutz,
Mitglied in Vereinen wie Verein für Sächsische Volkskunde, Dresdener Geschichtsverein, Landesverein Sächsischer Heimatschutz, sowie Mitglied der OLGdW
Werke von Alfred Meiche:
Sagenbuch des Königreiches Sachsen, 1903
Die Burgen und vorgeschichtlichen Wohnstätten der Sächsischen Schweiz, 1907
Das Flurbild von Sebnitz, 1925
Historisch-Topographische Beschreibung der Amtshauptmannschaft Pirna,1927
Quellenangaben:
Wikipedia die freie Enzyklopädie,
Veranstaltungspläne der Stadt Sebnitz
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