Lausitz-Hotel-WALDHAUS
Fam. Klesz
01896 - Pulsnitz
Dresdner Str. 55
Voranmeldung + Reservierung
Advance notification + reservation
via Tel/Fax.: 035955 73912
Ausflug nach Vetschau im Spreewald
Vom Hotel WALDHAUS nach recht, der Dresdner Straße/Pulsnitzer Straße auf der B98 über Höckendorf, Laußnitz, Sacka zur Autobahnauffahrt Thiendorf. Weiter der A13 nach Norden Richtung Berlin, folgen. Am Dreieck Spreewald / Ausfahrt 10 weiter die A13 in Richtung Berlin, Potsdam, Lübbenau. Die Autobahn an der Ausfahrt Duben verlassen und auf der B87 in Richtung Luckau/Lübben fahren.
4. Vetschau - Oberspreewald.*
Eisenbahn: Haltestelle der Berlin—Görlitzer Bahn.
Hotels am Bhf., 26 B. v. 2-2 1/2 Mark, Zh., Ah., Rest., Garten, gzj.;
10 Min. entfernt, am Wald, Gartenrest., Spiel- u. Sportplätze; Bierrest., Garten;
Zur Börse (früher Deutscher Kaiser), Cottbuser Str. 10,
Privatwohnungen werden durch den Spreewald-Verein nachgewiesen.
Restaurants: Jentzsch; Wartburg.
Konditorei u. Café Temo, am Markt.
Postamt in der Bahnhofstr.
Kraftverkehr (Postauto u. Privat-Linien):
Über (2 km) Suschow—6 km Müschen nach Burg (Postamt). Der Spreewaldverein Vetschau, Geschäftsführer Fiebig, Berliner Str. l, umfaßt auch die Dörfer Raddusch, Stradow und Naundorf. Auskunft über Kahnfahrten, Nachweis von Unterkunft und Verpflegung.
Vetschau,
Stadt mit 3100 Einwohnern, ist eine uralte wendische Siedelung am Südrand des Spreewaldes. Zur Befestigung der deutschen Herrschaft wurde in der Zeit der Germanisierung an der vorbeifließenden Luckaitz eine Sumpf- oder Wasserburg, das heutige Schloß, von deutschen Rittern erbaut; 1548 erhielt Vetschau Stadtrechte. Die Stadt ist sauber und freundlich und erfreut sich wachsender Beliebtheit als Eingangsort für den Spreewald. Der wendische Kirchgang ist sehenswert und noch weniger berührt von dem Fremdenzustrom.
Rundgang.
Die Bahnhofstr. führt an der Post vorbei zum Sedanplatz, ehem. Friedhof, jetzt Viehmarkt und Rummelplatz, mit Linden eingefaßt, im Hintergrund Feuerwehrhaus mit Steigerturm; in Anlagen die Bismarckeiche. Hart r. führt die Cottbuser Str. zum Marktplatz; der Ratskeller ist ein altes Barockhaus, auf dem Hof alte Holzgalerie. L. vor dem Eingang in die Kirchstraße Baumgarts Hotel, ehem. Postgebäude. In der Kirchstraße l. alte Bürgerhäuser, darunter die Apotheke. Durch schmale Gassen zum Kirchplatz mit der Kirche, die einzig in ihrer Art ist; sie besteht aus zwei selbständigen, Wand an Wand nebeneinander stehenden Gebäuden, der Stadtkirche und der Landkirche. Beiden gemeinsam ist die Sakristei und der 35 m hohe, aus Feldsteinen und Raseneisenstein erbaute Turm (unzugänglich). Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Kirche ab; der Turm stammt im unteren Teil aus dem 13. Jahrh., der obere wurde 1709 in der heutigen Form neu ausgebaut.
Das Innere beider Kirchen wird vom Kirchendiener (Schloßstr. 6; Tkg.) gezeigt. Die wendische Kirche ist die ältere, zu ihr gehören 9 Landgemeinden; unter der großen Kastanie und den Linden vor ihrem Eingang versammeln sich Stg. die Wendinnen in ihren schmucken Trachten (Gottesdienst von 9—10 Uhr). Im Innern der Kirche Brautkronen und Kränze, die unverheirateten Gestorbenen von jungen Mädchen hinter dem Sarg getragen und später in der Kirche aufbewahrt werden; ein Kronleuchter, der Opferstock und die Altarleuchter stammen aus dem 17. Jahrh. Die deutsche Kirche war ursprünglich nur eine kleine Kapelle für die deutschen Gutsherrschaften von Vetschau und Umgegend und ist seit ihrer Erbauung (1694) Stadtkirche. Im Innern ein geschnitzter Barockaltar, zahlreiche Wappen und andere Altertümer. In beiden Kirchen wird deutsch gepredigt, in der wendischen auch noch wendisch.
Weiter durch die Schloßstraße zum Schloßpark. R. vor dem Eingang schönes, altes Fachwerkhaus mit Sonnenuhr (Nr. 8). Hinter der Brücke r. das Kavalierhaus, jetzt Stadtverwaltung. Das Schloß ist ein trutziger, burgähnlicher Bau mit dicken Mauern und Kreuzgewölben, Mitte des 16. Jahrh. errichtet, 1721—28 umgebaut, heute im Besitz der Stadt und in Privatwohnungen aufgeteilt. Im Erdgeschoß ein Spreewaldmuseum mit historischen Wendentrachten (Eintr. 30 Pf., Meldung im Stadthaus II). Im 1. Stock der Rittersaal, jetzt Stadtverordnetensitzungssaal (Besicht, gestattet). Im Park prächtiger alter Baumbestand, darunter Sumpfzypressen. Vor einem alten Spreewaldhaus Freilichtbühne für wendische Heimatspiele.
Ein Verbindungsweg führt vom Schloßpark zur Stadtbrücke in der Berliner Straße. Schöner Blick auf Stadt und Kirche. Von hier aus zum Markt zurück und durch die Karlstraße und Schulstr. zum Bahnhof.
1/2 Stunde entfernt die Reptener Teiche; auf dem Weg dahin, 10 Min. von der Stadt, das städtische Schwimmbad, dicht dabei, schön am Wasser gelegen, Haus Ostland, Heim des deutschen Ostbundes.
Umgebung von Vetschau.
Fußwanderungen:
1. Burg, 2 1/2 St., blau bez.
Hinter dem Bahnübergang l. in den Landweg nach Stradow. Nach 1/4 St. am Waldrand die Stradower Mühle. Vom Marktplatz führt hierher ein näherer Weg durch die Spreewaldstraße oder die Karlstraße. Weiter über die Luckaitz und am Wald entlang nach (35 Min.) Stradow, 457 Einw. (Gasth. P. v. 4 Mark an, Autohalle, Bierrest., Cafe, Garten, gzj., Massenquartier; neben Landbevölkerung auch Fabrikarbeiter; wendische Tracht noch erhalten. (Hinter Gasth. z. Spreewald geht r. ein staubfreier Wiesenweg ab nach Dlugy und Naundorf.) — Geradeaus über den Platz vor dem Gutshof; l. das Kriegerdenkmal. Dann durch eine kurze Gasse und l. an den Stradower Teichen, musterhafte Karpfenzucht des Gutes, entlang. Weiter immer geradeaus, r. die meist strohgedeckten Häuser der Kolonie Mockro, zu Stradow gehörig. Das Fahrfließ begleitet r. den Weg. 1 St. von Vetschau die große hölzerne Fahrbrücke, über das breite Grenzfließ zwischen den Kreisen Calau und Cottbus (Kahnstelle). Das erste Gehöft r. hinter der Brücke gehört bereits zu Burg-Kolonie. Das Gehöft l. hinter der Brücke gehört noch zu den Radduscher Kaupen, interessantes efeuumranktes Blockhaus mit durchbrochenem Giebel. Der Fahrweg führt zum Gasth. Quackatz (Kahnstelle) weiter über zahlreiche Fließe, ein charakteristisches Bild der Spreewaldlandschaft bietend. Nach 30 Min. r. der zweistöckige nüchterne Ziegelrohbau der Kolonieschule, gegenüber das noch weniger schöne Kaufhaus Schwarz; hier Kreuzung mit dem alten Nordsüdweg von der Straupitzer Buschmühle nach Naundorf. Die neue Nord-Süd-Fahrstraße ist etwa 500 m weiter nach O. verlegt und überschreitet die Spree auf flacher Fahrbrücke (Chaussee im Bau). Wenige Schritte dahinter r. am Weg die (1 1/4 St. von Vetschau) Kolonieschenke (Kahnstelle; s. S. 43). Gegenüber das Kurh. Spreewald. Der Weg entfernt sich nun von der Spree. Bald zweigt l. der Weg zum Gasthaus zur Bleiche ab und nach 1/4 St. ebenfalls l. der Weg zum Landhaus Winzer. R. im Hintergrund erscheint der spitze Kirchturm von Burg-Dorf, am Horizont l. der Bismarckturm auf dem Schloßberg. Dicht am Bhf. der Spreewaldbahn über die Bahn und in 5 Min. nach Burg-Dorf oder zum Spreehafen.
2. Straupitz, 16 km, 4 St., weiß bez.
Auf dieser Wanderung wird die Spreewaldniederung an ihrer breitesten Stelle durchquert, so daß sämtliche Längsfließe überschritten werden. Vom Vetschauer Bahnübergang geradeaus in 1/4 St. nach Suschow, 214 Einw. (Gasth.), wendisches Dorf. Dahinter Weggabelung; l. nach (3/4 St.) Dlugy, 132 Einw. Hierher führt auch ein etwas weiterer, aber staubfreier Wiesenweg über Stradow. 7 Min. hinter dem Dorf die für die Gemeinden Dlugy und Naundorf gemeinsame Schule, Die Chaussee endet in (1 St.) Naundorf, 280 Einw. (Gasth. Krüger, am Dorfeingang, jenseits der Brücke, 9 B., Rest., Cafe, Garten; Domks Gasthaus — Herberge der Naturfreunde, 70 B.), echt wendisches Dorf. Das Fahrfließ, die Kzschischoka, geht mitten durch das Dorf und wird von zwei Fahrwegen begleitet. Kahnsteile des Spreewaldvereins Vetschau. Der neue Fahrweg führt geradeaus weiter; der alte Fußweg ist schöner, er beginnt am Dorfausgang bei Domks Gasthaus und soll als Chaussee bis Straupitz ausgebaut werden. 1/4 St. später vereinigen sich beide Wege und überschneiden nun fast rechtwinklig die ebenso geraden Linien des Leinweber- und Scheidungfließes. L. zwischen beiden das versteckt liegende Gasthaus zur Tanne. Nahe der Kolonieschenke Kreuzung mit der Straße Stradow—Burg; weiter in nördl. Richtung über das (2 St.) Gasthaus zum wendischen König, wo r. ein Fahrweg von Burg (rot bez.) einmündet. Nun scharf r. (Wegweiser) und in nördl. Richtung über die Schrebenza, Grenzfließ zwischen den Kreisen Cottbus und Lübben; an der Straupitzer Buschmühle vorbei und entweder über Forsthaus Horst oder (etwas länger) auf dem Fahrweg nach Straupitz.
3. Burg, 8 km, Landstraße (Kraftverkehr, Postauto u. Privat-Linien), viel Kraftwagenverkehr.
Nach Suschow hinter dem Dorf r. ab in den Kiefernwald; nach 50 Min. über die Kzschischoka, Kreisgrenze. Weiter nach (1 1/4 St.) Müschen (Gasthaus Müschen, Dorfstr. 19, 6 B. v. 2-2 1/2 Mark, P. v. 5 Mark an, Autohalle, Garten, gzj.), wendisches Gutsdorf mit 375 Einw. Die neue Chaussee umgeht das Dorf l. und vermeidet die vielen Kurven. Auf der Chaussee bis zur Mündung der von Werben kommenden Straße, die kurz darauf das Leinweberfließ überschreitet und ins Dorf Burg einbiegt.
4. Werben, 8 km, 1 3/4 St.
Wenig bekannte, aber interessante Wanderung durch stockwendische Dörfer. Zunächst entweder vom Bhf. an der Eisenbahn entlang oder vom Sedanplatz durch die Friedhofstr. in 1/4 St. nach Weißagk, 706 Einw. (2 Gasth.), wendisches Bauerndorf. Dann über die Kzschischoka (Kreisgrenze) nach (1 St.) Babow, 300 Einw. (Gasth.). Am Dorfausgang r. ab durch Wiesen nach (1 1/2 St.) Brahmow,
150 Einw. 1 km weiter über Felder nach dem großen, behäbigen Wendendorf Werben, 1500 Einw. (Gasthaus zum Stern, gegenüber der Kirche, wendisch Werbno, d. i. Weidenort. Dorfkirche in wendischer Backsteingotik a. d. 14. Jahrh., 1911 erneuert, Glocken angeblich a. d. 12. Jahrh., Turm von 1450; buntbemalte Holzdecke, barocker Altar und Kanzel. Kirchgang 1/2 10 — 1/2 11 Uhr.
5. Raddusch, 1 1/2 St. Bis Stradow 35 Min.
Hinter Gasthaus Lindengarten l. zum (1 St.) Dorf Raddusch, etwa 900 Einw. (Gasth. Böttchers Braukrug, 16 B. v. 2 Mark an, P. v. 5 Mark an, WP. 9 Mark, Bierrest., Cafe; Garten, gzj.; Gasth. Poetsch, 6B., Z. m. F. 2 1/2-3 Mark, P. v. 5 Mark an, Autohalle, Bierrest., Garten, gzj.), Hst. der Berlin—Görlitzer Bahn; großes Bauerndorf, wendische Sprache und Tracht (Spreewaldverein Raddusch.) Breite Dorfstraße mit stattlichen Häusern und Höfen. Auf der Wasserseite senken sich die Gehöfte zum Fahrfließ am Dorfrand. Von der Dorfmitte aus geht die Radduscher Kahnfahrt in den Spreewald hinein. Wiesenweg zur Radduscher Buschmühle und zum Gasth. Quackatz (S. 41), außerdem direkter Weg vom östl. Dorfausgang durch Wiesen nach Gasthaus Quackatz.
Kahnfahrten.
Der Spreewaldverein weist Fährleute nach; Fährleute auch am Bhf. (Auskunft: Bahnhofswirt). Abfahrstellen sind Naundorf, Gasthaus Quackatz, Raddusch sowie jede andere Anlegestelle. Befahrung des Vetschauer Fließes wird voraussichtlich in nächster Zeit möglich sein.
Weitere schöne Fußwanderungen in der Umgebung:
Lübben.
1. Vom Reichsbahnhof.
durch den Hainmühlenweg und die Kastanienallee, am Gasth. u. Cafe Waldschlößchen (6 B., Ah., Garten) vorbei in 1/2 St. nach Treppendorf, 345 Einw. (Restaurant Waidmannslust, 4 B., F. 1/2 M, P. v. 4 M an, Garten, gzj., auch Massenquartier; Dorfschenke, 10 B.). Rückweg evtl. auf dem anderen Ufer der Berste.
2. Schiepzig,
über Börnichen, 13 km, 3 1/4 St. Von der Gubener Vorstadt nach NO. in die Beeskower Chaussee; beim (3/4 St.) Bahnhof Lübben-Ost über die Spreewaldbahn und in den Lübbener Staatsforst. Gleich darauf l. Abzweigung der Chaussee nach Schiepzig, die über (1 1/4 St.) Oberförsterei Börnichen zum (2 St.) Bhf. Börnichen-Schiepzig führt. Über die (2 1/4 St.) Försterei Schiepzig, dann durch Wiesen nach
Schiepzig.
3. Hartmannsdorf,
3/4 — l St. Nordwärts am Neuen Friedhof vorbei zur Berliner Chaussee und vor dem Frauenberg r. in die Hartmannsdorfer Landstraße; über die Spreewaldbahn und gleich darauf über die Beeskower Bahn an der Hst. Hartmannsdorf. Oder Wiesenweg am l. Ufer der Berste (über Lehnigksberg zur Liuba-Schenke (100 B., Boote). 10 Min. nördl. des Bhfs. (s. oben) im Wiesengelände das Dorf Hartmannsdorf, 364 Einw. (Gasth. — Privatwohnungen, Z. 1 1/4 M).
4. Krausnick,
12 km, 3 St. Bis Hartmannsdorf s. oben, weiter zur (1 1/2 St.) Försterei Hartmannsdorf; auf dem Sommerdamm, der mehr als 5 km unmittelbar neben der vielfach versumpften Grenzspree verläuft, durch schönen Laubwald. Zuletzt durch Wiesen nach Krausnick.
5. Lübbenau,
12 km, 3 St. Landstraße mit lebhaftem Kraftwagenverkehr über Steinkirchen — 6 1/2 km in 1 1/2 St. Ragow (Nagels Gasth., Ah., Garten, auch Massenquartier; Gasth. Ragow [A. Arndt]. 8 B. zu 2 M, F. 0,60, P. 4 1/2—5 M, Restaurant, Garten, Massenquartier, gzj.). Lübbenau s. unten.
6. Altzauche,
12 km, 3 St. Durch die Gubener Vorstadt auf der Straupitzer Chaussee, l. von der Spreewaldbahn begleitet, nach (1 3/4 St.) Radensdorf (Gasth. Zum Ober-Spreewald), Hst. der Spreewaldbahn. Am Ostrand des Dorfes über die Bahn, am Anfang des Waldes r. ab zum (2 1/4 St.) Bhf. Altzauche-Burglehn und weiter nach Altzauche.
Kahnfahrten.
Abfahrtstelle für den Unterspreewald: Gartenrestaurant Pfaueninsel, Brückenplatz 9; für den Oberspreewald: Städt. Hafen.
1. Über Schiepzig nach Großwasserburg,
4 1/2 St. Die Fahrt führt über Lehnigksberg, an Wiesenau vorüber nach (1 1/4 St.) Hartmannsdorf (eigene Kahnstelle). Weiter zum Erlenbusch und über Petkansberg nach (2 1/2 St.) Schiepzig. Über Buschmühle in den Puhl und unter der Chaussee Schlepzig-Krausnick hindurch nach (3 1/4 St.) Moldenhauer Hütte. Von hier auf der Kulkspree nach (3 3/4 St.) Adlershorst und (4 1/2 St.) Groß-Wasserburg.
2. Über Buckoitza nach Altzauche,
3 St. Zunächst spreeaufwärts zum (1/2 St.) Wendenfürst oder direkt auf dem Umflutkanal bis zur Mündung des Eichkanals, dann diesen entlang und zur (2 St.) Buckoitza (Gasth. Buckoitza, Rest., Garten, gzj.), einem 62 Morgen großen herrlichen Wald, der von Hochwasser nicht erreicht wird. Weiter auf dem Eichkanal bis zum Ugroa-Fließ und auf diesem (l.) nach Altzauche. Von Altzauche weiter nach Lübbenau.
Weitere Ausflugsziele in der Lausitz
Lübben:
Kreisstadt in anmutigster Lage, Verbindung von Ober- und Unterspreewald durch schmale
Landbrücke, die hier die sonst unzugängliche breite Sumpfniederung des
Spreewaldes überschreitet. Anfang der Stadt ist das Jahr 1180. Ältestes urkundliches Zeugnis aus dem Jahre 1208, mit Burggraf Johann von Lübben. Seine Burg stand
an Stelle des heutigen Schlosses. Ursprüngliche Verteidigungsstellung der deutschen Eroberer war
das Burglehn zwischen Lübben und Steinkirchen.
Gusseiserner Turm Löbau
1738 errichtete man auf dem Löbauer Berg eine einfache Hütte die im Siebenjährigen Krieg wieder zerstört wurde. 1770 baute die Löbauer Kaufmannschaft wieder Gebäude aus Stein auf dem Löbauer Berg.
1854 wurde auf dem Gipfel der 28 Meter hohe gusseiserne König-Friedrich-August-Turm errichtet.
Der König-Friedrich-August-Turm ist technisches Denkmal und der einzige gusseiserner Aussichtsturm in Europa.
Der gusseiserner Aussichtsturm wurde vom Löbauer Bäckermeister Friedrich August Brettschneider (1805-1863) gestiftet, der zur Finanzierung des Turms seinen Grundbesitz verkaufte. Eine 120-stufige Wendeltreppe führt auf den Turm, drei Galerien in 12, 18 und 24 Metern Höhe umgeben den achteckigen Turm und geben den Blick auf die umliegende Landschaft frei. Gegossen wurden die Einzelteile des Turm im Eisenhüttenwerk Bernsdorf oder in der Raseneisenerz-Hütte Lauchhammer.
Bischofswerda (ursprünglich Warta),
Stadt in der sächsischen Kreis- und Amtshauptmannschaft Bautzen, 292m ü. M., an der Wesenitz, der Dresden-Görlitzer und Bischofswerda-Zittauer Eisenbahn, hat ein Amtsgericht, reiche Stiftungen (Hermannstift), Tuch-, Zigarren-, Topfwarenfabrikation, eine Gas- und Wasserleitung, Granitbrüche und (1880) 4778 meist evang. Einwohner.
Hier 12. Mai 1813 Gefecht zwischen den sich zurückziehenden Verbündeten und den Franzosen, wobei Bischofswerda fast gänzlich eingeäschert wurde.
Sauriergarten Großwelka
auf dem Privatgrundstück der Familie von Franz Gruß.
Saurierpark Kleinwelka
mit lebensecht gestaltete Plastiken von Dinosauriern, Bakterien/Viren, urzeitlichen Säugetieren und Lebewesen aus Stein- und Neuzeit.
Quellenangaben:
Wikipedia, die freie Enzyklopädie
* Grieben Reiseführer Band 51
Der Spreewald. 18. Aufl.
Seite 38 bis 42
Weitere Ausflugsziele in Sachsen, Lausitz und Spreewald
Barockschloss Rammenau - Veranstaltungen Schloss und Schlosspark Rammenau - Restaurant und Hotel Waldhaus ... Barockschloss Rammenau inmitten der wunderschönen Landschaft zwischen Westlausitz und Oberlausitz. Im Schloss finden Sie wertvolle Tapeten, Wandbemalungen, klassizistische Architekturillusionen, einen Spiegelsaal, Prunkkamine, Chinoiserie / Chinesische Zimmer mit Originaltapeten von 1735, das goldene Zimmer, den blauen Salon, das bulgarische Zimmer, Jagdzimmer, Vogelzimmer, Kornblumenzimmer sowie erotische Dekorationen im pompejanischen Stil. Friedrich von Kleist gestaltet die Innenräume des Schlosses Rammenau im Stile des Klassizismus.
Klippenstein - Hüttertal - Seifersdorf - Hermsdorf ... Schloß Klippenstein im 14./15. Jahrhundert als Ritterburg erbaut wurde um 1545 von Kurfürst Moritz von Sachsen in etwa 3 Jahren für 3240 Meißner Gulden, 17 Groschen, 3 Pfennige zum Jagdschloss Klippenstein umgebaut. Weiter ein schöner Spaziergäng, durch das Hüttertal, reizvolles Landschafts- und Vogelschutzgebiet an der Großen Röder. Entlang der Großen Röder nach 2 km die Hüttermühle (200m weiter der Parkplatz mit Wanderkarte an der Schlossstraße). Weitere 2 km an der Großen Röder entlang zur Ruine des Felixturmes auf dem Schafsberge und daneben der Hutberg mit wundervollem Ausblick bis zum Erzgebirge und der Sächsischen Schweiz.
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Rathen, Amselgrund, Rathewalde, Hockstein, Hohnstein, Brand, Schandau, (anno 1920) ... Rathen, wahrscheinlich sorbischen Ursprungs, Name von hrad = Burg, zerfällt in Oberrathen auf dem linken Elbufer mit Eisenbahnstation und Niederraten rechtes Elbufer mit Dampfschiffstation. Gasthaus auf der Ruine Altrathen, ein höchst besuchenswerter Punkt, Amselgrundschlösschen am Eingangs des Amselgrundes, einfach aber gut, außerdem Erbgericht und Rosengarten an der Elbe. Über Rathen thront auf steilem Felsen die Ruinen der Burg Altrathen, nicht zu verwechseln mit Neurathen auf der Bastei. Über die Gründung ist nichts bekannt, Theodoricus de Ratin wird 1261 urkundlich als zu den Befehdern des Stiftes Meißen gehörig erwähnt. 1467 zogen Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht vor die Burg, weil ihr Inhaber Hans von der Oelsnitz gestattete ins Land zu rauben und Beschädiger der Lande
Speisekarte vom Schwein und vom Grill ... Vom Schwein - Heinrichstaler Schnitzel in Weißbrot - Käse – Panade, mit Wurstspießchen, Mischgemüse und Rosmarinkartoffeln - Meissner Herrensteak mit Käse, Schinken und Gewürzgurke gefüllt, in Schwarzbrot paniert, gebratene Maiskölbchen und Bratkartoffeln - Fuhrmannspfanne anno 1790 - Verschiedene Braten mit Schmoräpfeln, Sauerkraut, Bratkartoffeln und Meerrettich aus dem Ofen - Schweinssteak Hawaii mit Ananas, Schinken und Käse überbacken, Pommes Frites - Deftiges Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Champignons und Bratkartoffeln - Schweinssteak mediterrane Art mit Tomaten, Zwiebeln und Schafskäse überbacken dazu Kartoffeltaler und Balkan-Salat - Zweebrat knuspriger Schweinebraten auf Schwarzbrottoast, Röstzwiebeln und
Wasserburg, Barockschloss und Park Neschwitz, Reichsfürstin von Teschen, geschiedene Lubomirska, Herzog Friedrich Ludwig von Württemberg-Teck ... Barockschloss Neschwitz wurde von 1721 bis 1723 auf den Grundmauern und Gewölben der wehrhaften Wasserburg Neschwitz errichtet. Nach Vorbild des französischen Hofes frönten Fürsten und Adel der meisten europäischer Staaten einer ungemeinen Prunksucht. Unter Herzog Friedrich Ludwig von Württemberg-Teck entstand auf Neschwitz ein prachtvolles Schloss mit Parkanlage im französischen Stil, dazu
Getränkekarte alkoholfreie Getränke - Restaurant und Hotel Waldhaus ... Unser Restaurant bietet Wein - Spirituosen - alkoholfreie Getränke, ca. 80 Gerichte mit Fisch-, Wild- und regionalen Spezialitäten, einen fantastischer Blick auf das Pulsnitztal, behindertengerecht ausgebaute Räume zum Genießen, Feiern, Tagen und für erholsame
Voranmeldung + Reservierung bitte per Tel/Fax.: 035955 73912
Advance notification + reservation please via Tel/ Fax.: 035955 73912
Übernachtungsrabatt - jede 11. Übernachtung pro Person ist kostenlos
Speisenrabatt - jedes 11. Essen pro Person ist kostenlos
Essen und Trinken - Wertgutscheine für Geburtstag, Hochzeitstag usw. unbegrenzt gültig
Pulsnitz - Lausitz 08.01.2010 09:28:08 Uhr