Hotel Waldhaus Pulsnitz

Restaurant & Hotel - Der Balkon von Pulsnitz

Hotel Waldhaus - Koenigsbrueck
Hotel Waldhaus Pulsnitz

Hotel & Restaurant WALDHAUS
Fam. Klesz
01896 - Pulsnitz
Dresdner Str. 55
Voranmeldung + Reservierung
Advance notification+reservation
via Tel/Fax.: 035955 73912
15 Minuten vom Hotel Waldhaus nach Dresden zur Frauenkirche, Semperoper, Dresdner Zwinger (Autobahn A4)
Übernachtungsrabatt: Jede 11. Übernachtung* ist kostenlos.
Speisenrabatt: Jedes 11. Essen* ist kostenlos.
(* pro Person)
täglich von 9:00 bis 22:00 Uhr,
Samstag 9:00 bis 23:00 Uhr geöffnet

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KÖNIGSBRÜCK - Kamenz - Pulsnitz - RADEBERG

Die Ausflugsstrecke nach Königsbrück über Kamenz, Panschwitz-Kuckau:

Vom Hotel WALDHAUS auf der Dresdener Straße talwärts nach Pulsnitz. Etwa 500 Meter nach der Ortseinfahrt von Pulsnitz die Dresdener Straße verlassen und links in die Mittelbacher Straße einbiegen. Weiter über Großnaundorf und Laußnitz bis Königsbrück - über Koitzsch, Neukirch, Braune nach Kamenz (15 km) - Deutschbaselitz, über
Piskowitz, Ralbitz und Rosenthal nach Panschwitz-Kuckau (20 km) - über Elstra nach Pulsnitz (18 km) - über Großröhrsdorf nach Radeberg (8 km) - von Radeberg auf der Pulsnitzer Strasse, Kamenzer Str. Dresdner Str. über Leppersdorf und Pulsnitz zurück zum Hotel Waldhaus.

Laußnitzer Heide

Die Laußnitzer Heide, Erstreckt sich zwischen Ottendorf-Okrilla und Königsbrück als leicht hügelige 5.000 ha große Waldlandschaft. Richtung Laußnitz taucht rechts der Straße am Parkplatz das Wolfsdenkmal auf. In 5 m Höhe sitzt ein stattlicher Wolf.
Die Inschrift auf dem Granitsockel besagt das am 11. November 1740 „auff Laussnitzer Refier" auf allerhöchsten Befehl vom Grenzschützen Johann Christoph Schwartze der letzte sächsische Wolf geschossen wurde.

KÖNIGSBRÜCK
Königsbrück KircheRundgang durch Königsbrück: Vom Markt - Schloßstraße - Schloßberg - Schloß (Pflegeheim) - zum Markt
Die böhmische „Königs Brücke" über die Pulsnitz ist die Grenze zwischen der Mark Meißen und der böhmischen Oberlausitz, im Mittelalter entstand hier die befestigte Siedlung Königsbück, mit Stadtrecht seit 1331, erstmals 1248 urkundlich erwähnt.
Über die folgenden Jahrhunderte war Königsbück ein kleines Städtchen, dessen Bewohner von Ackerbau, Viehzucht und Handwerk als Töpfer, Schuhmacher, Tuchweber lebten.
Königsbrück wurde ab 1907 zur sächsischen Garnisonsstadt mit einem im Norden liegenden Truppenübungsplatz ausgebaut.
Der Truppenübungsplatz mit über 70 km2 Wald-, Sand- und Wiesenfläche, bis 1990 militärisch genutzt wird in Zukunft wahrscheinlich zum Landschaftsschutzgebiet. Trotz mehrfacher Zerstörung, zuletzt 1945 sind in Königsbrück historische Details zu finden.
Das Haus Schwarzer Adler Am Markt 9 hat ein schönen Hauszeichen von 1677. In der 1682-1689 erbauten Stadtkirche, mit Turmhaube von 1719 sind ein schöner Passionsaltar 1692, zwei Tafeln von 1754 und ein fast 4 m hohes vergoldetes Holzepitaph (1703) von Balthasar Permoser zu sehen. Im Kirchhof steht die Luther-Eiche (1883) und eine große Rundkapelle im Jugendstil (1904). Das große Schloß Königsbrück (um 1700) mehrfach erneuert und umgebaut ist heute psychiatrisches Pflegeheim. Der Schloßpark um Schloß Königsbrück ist öffentlich zugänglich.
Das Weiße Roß an der Hoyerswerdaer Straße ist älteste Haus von Königsbrück.
Das Apothekerlusthaus aus dem 18. Jahrhundert in der Gartenstraße 3 hat ein achteckiges Obergeschoß mit orientalischischem Zeltdach.
Seit über 150 Jahren werden in der Töpferei Frommhold, Weißbacher Straße 21 Töpfe und Krüge hergestellt. In der Höckendorfer Str. 95 findet man nach die Füssel-Granitwerke.

Königsbrück-Information
An der Bleiche 8
01936 Königsbrück
Tel. 03 57 95 / 4 25 55

Veranstaltungen Königsbrück 2008
11.07. - 12.07.2008
der Carnevals Club Königsbrück lädt ein zum 18. Badfest mit den "The Gang Stars" und ihren Go-Go Girls, Tanz und Nachtbaden

Ausflugstip:
Mit dem Fahrzeug nach Grüngräbchen zum Rhododendron-Hain und Naturschutzgebiet Lugteich oder auf den Keulenberg mit Aussichtsturm (täglich ab 11.00 Uhr geöffnet, für Anlieger Durchfahrt möglich).
Zu Fuß zum Wacholderhübel mit einem uraltem Wacholderhain.
Dann Weiter nach Kamenz.

KAMENZ
Parkplatz am Lessingplatz (mit Orientierungstafel)
Rundgang: Vom Lessingplatz - Bönischplatz - Königsbrücker Straße - Pulsnitzer Straße - Lessinggäßchen - Kirchstraße - Markt - An der Mönchsmauer - zurück zum Lessingplatz
Kamenz (1225 erstmals erwähnt, heute etwa 20.000 Einwohner), die Stadt „auf dem Stein", gehörte im Mittelalter zu den reichsten Städten der Oberlausitz, ab 1318 Freie königliche Stadt Böhmens, durch Beitritt zum Oberlausitzischen Städtebund (1346) wirtschaftliche Blüte.

Gotthold Ephraim Lessing ist in Kamenz geboren, und die Stadt ehrt Lessing alljährlich Gotthold Ephraim Lessing - Kamenz mit internationalen Lessing-Tagen und dem 1929 erbauten Lessing Museum.
Lessing war leidenschaftlicher Kaffeetrinker, so das es im Museum auch ein Lesecafe gibt.
Die Lessing-Büste vor dem Eingang zum Lessing Museum ist eine Arbeit von H. Knaur (1863), die Lessing-Säule im anschließenden kleinen Park mit Lessing-Zitaten ist von Peschel.

Lessing-Museum Kamenz
Lessingplatz 3
01917 Kamenz
Tel. u. Fax 0 35 78 / 3 80 50
Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag von 9 - 16 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag von 13 - 16 Uhr

Auf dem Weg in die Altstadt geht man vorbei am Gelände des ehemaligen Franziskanerklosters (1531 säkularisiert, danach Lateinschule), von dem nur die große Annenkirche, 1493-1507 errichtet, mit spätgotischem Altar und ein Stückchen Klostermauer den verheerenden Stadtbrandvon 1842 überstanden.
Die Kirche ist nur zu Gottesdiensten geöffnet.
In der Annenkirche ist ein gewaltiger Schatz versteckt der es bis heute noch nicht gefunden wurde!
Die „Sage vom Schwarzen Hund in Kamenz" erzählt: Im Jahr 1570 starb der letzte katholische Bürgermeister mit Namen Andreas Günther, der den Andreasbrunnen auf dem Markt stiftete. Die Seele des Bürgermeisters Andreas Günther hat der Teufel geholt, und noch immer geht er als zottiger, schwarzer Hund in der Nacht um oder treibt auf dem Hutberg als Ziegenbock sein Unwesen. Da der katholische Bürgermeister die zusammengerafften Reichtümer seinen evangelischen Nachkommen nicht gönnte, hat er die Reichtümer von 24.000 Golddukaten bis 80.000 Golddukaten in der Kirche St. Annen vergraben.
Die Stelle wo die Golddukaten liegen konnte bis heute nicht gefunden werden, da dem Engelchen, das auf den vergrabenen Schatz
zeigt, der Arm abgebrochen ist (nach K. Haupt, Sagenbuch der Lausitz, 1862).
Am Bönischplatz, dem ehemaligen Königsbrücker Tor, steht die 1725 aufgestellte kursächsische Distanzsäule als Torsäule.
Wenige Schritte weiter in die Königsbrücker Straße links der Friedhof mit der kleinen Justkirche aus dem 14. Jahrhundert. In der Justkirche befindet sich die bedeutendste gotische Wandmalerei der Lausitz. 1937 entdeckte man das der Chor der Justkirche um 1380 ausgemalt wurde. Eine Gedenktafel erinnert an den Kaufherren Albert Blau, der von 1599 bis 1710 in drei Jahrhunderten lebte und 111 Jahre alt wurde.
Auch heute werden die Kamenzer spöttisch -anerkennend als „Riecher" bezeichnet.
Die Legende berichtet: Um 1620 gehörte Kamenz zu den Anhängern des Böhmenkönigs Friedrich V. von der Pfalz. Den Kamenzer Bürgern schwante, daß der sächsische Kurfürst Georg deshalb seine Truppen einmarschieren lassen wollte. In vorauseilender Vorsorge schickte die Stadt eine Abordnung zum Kurfürsten Georg die um Gnade flehte. Als Kurfürst Georg die Kamenzer Gesandten kommen sah, sagte er: „Ha, ha, die haben's gerochen!"
Von einem, der eine Unannehmlichkeit im voraus sieht und sie abzuwenden weiß, heißt es seitdem, er hat eine Kamenzer Nase.
Besonders den Kamenzer Bürgern wird seitdem in allen Lebenslagen ein verdammt guter Riecher nachgesagt.
(nach Gräße, Sagenschatz des Königreichs Sachsen 1874).
Im barocken Poniekauhaus von 1765 befindet sich das Museum der Westlausitz für Natur, Landschaftskunde, Innungsgeräte und den Ratsschatz.

Museum der Westlausitz
Pulsnitzer Straße 16
01917 Kamenz
Tel. u. Fax 0 35 78 / 30 32 33

Wer traditionelles Handwerk nicht im Museum, sondern in Kamenz und Umgebung vor Ort kennenlernen will, hat dazu Gelegenheit bei Glasbläsern, Glasmalern und Glasschleifern, die in Schauwerkstätten ihre Kunst vorführen.
Informationen dazu bei Kamenz-Information in der Kirchstr. 2 Telef.: 03578/304300

Im Lessinggäßchen erinnert eine Gedenktafel an das Haus (Gedenkstätte), in dem der kleine Gotthold Ephraim am 22. Januar 1729 das Licht der Welt erblickte .

Stadtkirche Kamenz
In der großen, 1430-80 erbauten Stadtkirche mit ihrem bedeutsamen Marienaltar vom Ende des 15. Jahrhunderts und anderen Kunstwerken befindet sich im Vorraum auch die letzte Ruhestätte der Eltern und des Großvaters von Lessing.Kamenz  - Ausflug Königsbrück - Kamenz - Pulsnitz - Radeberg
Der Markt wird vom historistischen Rathaus von 1842 und Andreasbrunnen von 1570 geprägt. Auf dem Brunnenbaldachin steht als Sinnbild der Gerechtigkeit eine Justitia mit Waage und Schwert. Gestiftet wurde der Brunnen vom Bürgermeister Andreas Günther der sein Geld, wie man an dem prächtigen, dem Allgemeinwohl dienenden Brunnen sieht, vielleicht doch nicht volständig in der Annenkirche vergraben hat.
In Marktnähe, in der Kirchstraße befinden sich die Fleischbänke, Markt/Ecke Kurze Straße ein als Mönch (Grabplatte von 1506) bezeichnetes Haus und Kurze Straße 6 das sogenannte Feuerhaus.
Viele Bürger haben in den vergangenen Jahrhunderten den Brandschutzheiligen Florian mit dem volkstümlichen Spruch beschworen „Lieber heiliger Florian, schütze mein Haus - zünde andere an!". Meist hat es wenig genützt. Hier ist der Stadtbrand von 1707 auf der Hauswand abgebildet. Noch verheerender war der Stadtbrand von 1842. Ihmfielen 600 Häuser zum Opfer. Der Goldene Hirsch am Markt blieb 1842 wie durch ein Wunder verschont, deshalb befindet sich dort eine Danktafel:
Gott schützte mit allmächtiger Hand, dies Haus beim letzten großen Brand. 4./5. August 1842

Kurfürst Johann Georg I. im Jahr 1621 bettete hier sein müdes Haupt und Familie Lessing hielt 1729 den Taufschmaus für den kleinen Gotthold Ephraim im Goldenen Hirsch.

Veranstaltungen in Kamenz
09.10.2004 ab 10:00 Uhr Schaufischen am Altteich Weißig - Landkreis Kamenz

Ausflugstip:
Auf den Hutberg hat man eine schöner Aussicht über die lausitzer Landschaft.
Weiter über Lessingplatz, rechts in Beethovenstraße, links auf Hoyerswerdaer Straße, nächste Kreuzung rechts auf Hohe Straße, dann erste Straße links Jesauer Straße, geht über in Neschwitzer Straße, immer geradeaus bis Deutschbaselitz Ortsmitte.
Um Deutschbaselitz kann man die schöne oberlausitzer Teichlandschaft erkunden.
Ein Spaziergang um den Deutsch-Baselitzer Teich ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert.
Seit Anfang des 16. Jahrhunderts werden hier Karpfen und Schleie gezüchtet, die im November mit einem Volksfest, abgefischt werden.
Im Frühling piepsen Hunderte von Wildentenküken im Schilfgürtel und im Herbst rasten tausende Zugvögel auf dem Wasser.
Das füttern der Schwäne oder Enten ist nicht verboten.
Mit etwas Glück, sieht man Seeadler Kraniche oder Fischotter. Ein Rundgang um den Großteich, mit einem Quadratkilometer Fläche der größte Teich Sachsens, dauert etwas über eine Stunde man läuft vorbei an uralten Eichen und erblickt hin und wieder die bewaldete Teichinsel mit dem Grabstein von "Sarah von Zeschwitz".
Im Sommer Badesachen nicht vergessen, in der Nähe gibt es das Waldbad.

Weiter nach Ralbitz
-ins Land der Sorben, die ihre Sprache, Kultur und traditionellen Bräuche über die Jahrhunderte bewahrt haben. Alle sorbischen Orte sind zweisprachig gekennzeichnet.
Mit einem Umzug feiern sorbische Kinder jedes Jahr am 25. Januar die Vogelhochzeit "Ptaci Kwas".
Sonntags sieht man die Frauen in sorbischer Tracht zur Kirche gehen, und in einigen Dörfern sprechen über die Hälfte der Einwohner Sorbisch als Muttersprache.
In Ralbitz ist der, unter Denkmalschutz stehende, sorbische Friedhof zu besichtigen.
Am Ostersonntag kann man in Ralbitz wie auch in Ostro, Nebelschütz, Crostwitz oder Panschwitz-Kuckau den sorbisch-katholischen Brauch des Osterreitens miterleben, der tausende Besucher in die Dörfer lockt. Auf prächtig aufgeputzten Pferden wurden ursprünglich die Felder umritten. Heute ziehen die attraktiven Reiterkolonnen in Frack und Zylinder, Kirchenfahnen schwenkend, sorbische Osterlieder singend, von Ralbitz nach Wittichenau, im Gegenzug kommen die Wittichenauer nach Ralbitz.
Schon von weitem sichtbar, die 1776-78 erbaute Wallfahrtskirche Rosenthal (1945 ausgebrannt, Wiederaufbau 1946/47).
Eine 30 cm große Marienstatuette aus dem 15. Jahrhundert zieht jährlich Tausende von gläubigen Katholiken an. Hinter dem Pfarrhaus am Kirchsteig überwölbt ein Brunnenhäuschen den wundertätigen Marienquell, dessen Wasser heilende Wirkung zeigen soll.

PANSCHWITZ-KUCKAU
Kloster St. Marienstern
Anfang des 13. Jahrhunderts prägen Äbtissinnen und Nonnen des 1248 gegründeten Zisterzienserklosters Panschwitz-Kuckau. Daran änderten über die Jahrhunderte weder Lutheraner noch Marxisten etwas. Als eines der wenigen Klöster in Sachsen blieb Panschwitz-Kuckau von der Säkularisierung im 16. Jahrhundert und der nachfolgenden kriegerischen Plünderungen weitgehend verschont. Bis heute widmen sich die Nonnen getreu ihrer Ordensregel religiöser, karitativer und klosterwirtschaftlicher Arbeit.
Die ursprünglich gotische, 1720 barock umgestaltete Abteikirche ist zu Besichtigung und stiller Andacht zu empfehlen. Glasfenster, Altäre, Plastiken und Grabdenkmäler aus fünf Jahrhunderten und erstklassige Kunstwerke sind zu sehen. Der uralte gregorianische Gesang ertönt zur heiligen Messe, ein sonst kaum noch zu hörendes musikalisches Ereignis.
Der alte Klostergarten wurde zu einem sehenswerten Umwelt- und Lehrgarten umgestaltet, in dem man alles über ökologischen Landbau erfahren kann.
Landwirtschaftliche Maschinen aus der Vergangenheit zeigen die Mühsal um das tägliche Brot.
Neben Kräutern, Gewürz- und Nutzpflanzen werden heimische Getreidearten angebaut, die an Ort und Stelle gemahlen und zu Brot gebacken werden können.
Am frühen Nachmittag des Ostersonntags beginnt das Osterreiten in Panschwitz-Kuckau. Nach der Aussegnung der Reiter im Klosterhof macht sich der Zug auf den Weg in das 3 km entfernte Crostwitz. Anläßlich der Rückkehr gegen 16.00 Uhr findet wiederum eine Andacht statt. Zwischendurch treffen die Osterreiter aus Crostwitz ein und kehren dann dorthin zurück. Die Tradition verlangt, daß sich die Reiterzüge unterwegs nicht begegnen dürfen. Im hauseigenen Klosterstübel kann
man das nach alten Rezepturen im Auftrag des Konvents gebraut St. Mariensterner Schwarzbier verkosten.

Weiter über Elstra, mit einer sehenswerten Altstadt, nach Pulsnitz.
PULSNITZ
Orientierungstafel am Torhaus
Rundgang: Vom Torhaus - Markt - Nikolaikirche - Goethestraße - Julius-Kühn-Platz - Neues Schloß/Schloßpark - zum Torhaus.

Kaiser Karl IV erteilte der kleinen Stadt Pulsnitz 1375 das Stadtrecht, 1355 erhielt Pulsnitz das Marktrecht.
In Pulsnitz gibt es seit 1652 Keramik, seit 1558 Pfefferkuchen
und weit über die Grenzen der Lausitz bekannte, handgemachte Blaudruckstoffe.
Von den um 1900 über 50 Pfefferküchlereien existieren heute nur noch neun. Neben der großen Pulsnitzer Lebkuchenfabrik in der Feldstraße 15, mit Schauvorführungen, gibt es die Firmen Gräfe, E. C. Groschky (seit 1825, Rietschelstr. 15-19), Handrick, Hermann Löschner (seit 1813 Großröhrsdorfer Straße 30), Nitzsche, Schäfer, Spitzer und Zeiler.
Jede Pfefferküchlerei hat ein streng gehütetes Familienrezept, aber alle produzieren nach dem gleichen Verfahren: Aus bestem, lange gelagerten Honig- oder Sirupteig, dem feinste Gewürze beigegeben sind, werden gefüllte und ungefüllte Pfefferkuchen gebacken.
Pfeffer enthält der Pfefferkuchen aber nicht! Sie heißen Pfefferkuchen weil im Mittelalter alle Gewürze „Pfeffer" genannt wurden, auch wenn es Safran oder Kardamom war.
Mit Pfefferküchler Robias Thomas begann ab 1743 der unaufhaltsame Aufstieg von Pulsnitz zur „sächsischen Pfefferkuchenstadt". Ist der Teig, vor allem der mit Honiggrundlage, monate- zum Teil jahrelang gelagert gewesen, hat der Pulsnitzer Pfefferkuchen das, was ihm seine unnachahmliche Qualität sichert.
Auf dem Markt kann man sich davon über zeugen.
Pfefferküchlerei Max Spitzer Markt 28, Ernst Rietschel, der 1804 in Pulsnitz geboren
wurde und jetzt als Denkmal (1890 errichtet) auf
dem Markt steht, hat schon „Pulsnitzer Spitzen", „Striemen" oder „Pflastersteine" gegessen, vielleicht auch schon Herzen mit einer sinnigen Aufschrift.
„Bricht mir auch das Herz entzwei, bleibt es Dir in Stücken treu.„
Allzuoft gab es die Leckereien bei ihm zu Hause allerdings nicht: Eindrücklich schildert er in seinen „Lebenserinnerungen" die dürftige Kindheit in Pulsnitz, gut ging es ihm erst als Erwachsenem.
Neben dem 1798 erbauten, 1995 renovierten Marktbrunnen ist das Renaissance-Rathaus (1555, am Sitznischen-portal eingraviert) sehenswert, das einen beeindruckenden balkengestützten Ratskeller hat. In der altdeutschen Gaststube mit original italienischer Küche, grüßt den Eintretenden ein wilder Mann und eine kernige alte Inschrift.
Sehenswert die aufwendig restaurierte Nicolaikirche (spätgotisch, barocke Ausstattung 1745, klassizistischer Altar 1796 aus farbig gefaßter Terrakotta) mit Rietschel-Kapelle (lebensgroße Pietà von des Meisters Hand) und Ziegenbalg-Kapelle (Schlüssel im gegenüberliegenden Pfarramt, Anmeldung Tel. 035955/72355).
Im barocken Neuen Schloß (1718), das als Klinik genutzt wird, befindet sich eine Galerie des Ernst-Rietschel-Kulturrings.
Regelmäßig finden Konzerte und Schloßabende statt.
Informationen Tel. 035955/51274.
Romantische Spaziergänge erlaubt der Kur- und Schloßpark mit Gondelteich.
Im Ortsteil Meißner Seite, am Bahnhof vorbei zur Bachstraße, kann man in der Blaudruckwerkstatt Thieme Bachstraße 7 dem Meister über die Schulter schauen, wie er mit uralten Modeln (600 hat er davon!) die schönsten Stoffe herstellt.
Blaudruck bedeutet, daß weiß gedruckt und im ersten Arbeitsgang grün gefärbt wird.
Wenig entfernt steht am Pulsnitzbach der Perfert (mhd. bevrit = birgt den Frieden), ein um 1420 gegen die hussitische Bedrohung errichteter wehrhafter Bauernspeicher, möglicherweise der älteste Fachwerk-Ständerbau in Sachsen überhaupt.
Im neu eingerichteten und engagiert geführten Museum kann man sich über Stadt-, Schloß- und Handwerksgeschichte oder berühmte Pulsnitzer Persönlichkeiten informieren: Den ersten evangelisch-lutherischen Missionar Bartholomäus Ziegenbalg, der im 18. Jahrhundert in Indien einen Missionsort gründete (bis heute bestehen Kontakte dorthin) und der tamilischen Sprache eine Schriftform gab. Dem Schöpfer des Weimarer Goethe-und-Schiller-Denk-males, dem größten Sohn der Stadt, Ernst Rietschel, sind mehrere Räume gewidmet. Daß der Textdichter
des „Vogelbeerbaum-Liedes" auch noch ein Pulsnitzer ist, erfährt man im Museum, wo alte Web
stühle vorgeführt werden und ein original er-
haltenes photographisches Atelier von 1898 nebst 250 Kameras zu bestaunen ist. Wenn man sich vorher anmeldet, kocht die Museumschefin Kaffee und zelebriert eine liebenswürdige Pfefferkuchenverkostung.

Stadtmuseum Pulsnitz
Goethestraße 24
01896 Pulsnitz
Tel. 03 59 55 / 4 40 06

Am Julius-Kühn-Platz (Kühn war ein 1825 in Pulsnitz geborener Landwirtschaftsexperte) fallen der beindruckende Brunnentrog (1794) und die Löwenapotheke (Plastik wahrscheinlich von Ernst Rietschel) auf. Die Töpferei Jürgel am Julius-Kühn-Platz 4 ist eine von den insgesamt noch fünf vorhandenen Pulsnitzer Keramikwerkstätten. Sie ist technisches Denkmal aber noch voll in Betrieb. Töpfe, Schüsseln, Becher werden gedreht, gebrannt, „geschwämmelt" und verkauft.

Information zu Brunnenfest im Mai oder Nikolausfest Anfang Dezember bei
Pulsnitz-Information
Julius-Kühn-Platz 2
01896 Pulsnitz
Tel. 03 59 55 / 4 42 46

Weiter über Großröhrsdorf
- mit 56 Brücken und Brückchen über die Röder, der 1887 gegründeten Rödertalbrauerei Böhmisch Brauhaus, die das raffinierte Vollbier „Edelsünde" produziert und die über 100 Jahre alte Keksfabrik Freudenberg, die richtig guten Spekulatius-Keks verkauft
- nach Radeberg.

RADEBERG
Rundgang: Markt (Rathaus 1767, Umbau 1904) - Pirnaer Straße - Berggasse - Obergraben - An der Kirche (Stadtkirche 1730, erweitert 1886-89) - Kirchstraße - Hauptstraße - Markt - Schloßstraße - Hüttertal
Wer das berühmte Radeberger Bier an seinem Entstehungsort trinken oder die Geburtsstätte des deutschen Camemberts kennenlernen will, sollte einen kurzen Abstecher nach Radeberg machen. Das Städtchen hat seit 1412 Stadtrechte, liegt am Zusammenfluß von Großer und Schwarzer Röder und bietet sonst keine besonderen touristischen Attraktionen. Über Jahrhunderte hinweg blieb es Verwaltungsmittelpunkt des Amtes Radeberg, ansonsten ein kleiner Marktflecken, der sich oberhalb der Burg (1289 „castrum Radeberch") ausbreitete. Nach zwei Groß-
bränden, 1714 und 1741, die die Stadt jedesmal nahezu vollständig in Schutt und Asche versinken ließen, bauten die 900 Bewohner ihr Städtchen wieder auf. Um 1820 wurden die Stadtmauern und Stadttore abgerissen.

Radeberg-Information
Markt 19
01454 Radeberg
Tel. 0 35 28 / 45 02 13

Nach dem Ausbau der Bahnlinie Dresden-Görlitz, Mitte des 19. Jahrhunderts, setzte sprunghaft eine Art Radeberger Wirtschaftswunder ein, in dessen Folge neue Stadtteile und mehrere Fabriken entstanden und sich die Bevölkerungsanzahl vervielfachte.
1840: 2.300 Einwohner
1900: 13.000 Einwohner
1971: 19.000 Einwohner
heute:ca.14.000 Einwohner
1858 wurde die erste Glashütte gegründet.
Die Eschebach-Werke, 1872 gegründet, in den 20er/30er Jahren einer der größten deutschen Küchenmöbelhersteller, produziert in der Bahnhofstraße 9/10 in wesentlich geringerem Umfang nach wie vor Küchen nach Maß.
Aus der 1922 gegründeten „Zahnfabrik Saxonia" wurden die Keradenta-Werke, die um 1970 jährlich 17 Millionen künstliche Zähne herstellten, die in der ganzen Welt „in aller Munde" waren. Seit 1978 auf Dialysetechnik spezialisiert, hat auch die Keradenta GmbH den Schritt in die Marktwirtschaft überstanden.
Die 1865/66 eröffnete Privatbrauerei „Zum Bergkeller" wurde 1872-85 zur Radeberger Exportbierbrauerei ausgebaut, die ab 1872 das berühmte
Pilsner auf den Markt brachte. Zu DDR-Zeiten ein echter Exportartikel, war das Bier im Inland vor allem ein begehrter Tauschartikel. 1988 wurden 450.000 Hektoliter gebraut, Anfang 1997 ist es mit über 1,5 Mill. Hektoliter mehr als das Dreifache, was im Brauereineubau (1991/92) in den Bottichen gärt.
Für Liebhaber schärferer Getränke: Seit 1881 werden in der Radeberger Likörfabrik, Hauptstraße 44 Destillate gebrannt.
Wer etwas für seinen angegriffenen Magen tun will, sollte sich ein Fläschchen „Bitterlikör" oder „Bittre Magen Tropfen" einverleiben!

Der Heinrichsthaler:
1880 gründete Agatha Zeis im Ortsteil Heinrichsthal eine Meierei. Innerhalb weniger Jahre hatte sie das Patent der Camembert-Herstellung aus der Normandie ausprobiert und als erste deutsche Unternehmerin ab 1884 in die Produktion überführt. Wenn schon nicht selbst erfunden, dann
wenigstens hervorragend nachgemacht - das gilt bis heute für das Markenprodukt Camembert aus der Radeberger Molkereigenossenschaft.

Schloß Klippenstein
-entstand im 13. Jahrhundert als Ritterburg, die im 14./15. Jahrhundert zur Vogtei ausgebaut und um 1545 von Kurfürst Moritz von Sachsen zum Jagdschloß umgestaltet wurde. Von 1772 bis 1952 als Amtsgericht und Gefängnis genutzt, zog 1952 das Heimatmuseum ein. Den Schloßhof betritt man durch den Torbogen der ehemaligen Vorburg mit uraltem Brunnentrog. Der Eulenturm, auch Hungerturm genannt, ist der älteste Teil des Schlosses. Um Baumaterialien für den Wiederaufbau nach dem Stadtbrand (1714) zu gewinnen, wurde der Turm, ehemals 40 m hoch, auf 8 m Höhe abgetragen. Die Fürstenstiege führt zum Museum. Zu sehen sind ur- und frühgeschichtliche Funde, Wohnkultur 16.-19. Jahrhundert, sehr schöne Möbel, Handwerksgeschichte, die Werke des in Radeberg geborenen Dichters August Langbein und Fernsehapparate!
Eine komplette Typensammlung Radeberger Fernsehgeräte von 1951 (Rafena-Werk, Typ Leningrad) bis 1992 (Robotron, Typ RC 8645) ist zu besichtigen.
Im Museum können Stadtführungen gebucht werden.
Schloß Klippenstein
Schloßstraße 6
01454 Radeberg
Tel. 0 35 28 / 44 26 00

Ausflugstip: Hinter SchloB Klippenstein beginnt das Hüttertal, ein reizvolles Landschafts- und Vogelschutzgebiet an der Großen Röder, das zu schönen Spaziergängen einlädt.

Veranstaltungen Königsbrück 1998
24.6.1998 17.00 Uhr
Ausstellungseröffnung zur Stadtgeschichte Königsbrück

Juli 1998
7.7. - 14.7.1998
Ausstellung: Unser Heer
Hoyerswerda, Festplatz am Gondelteich




Weitere schöne Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten in Sachsen

Grenze zwischen Oberlausitz und Niederlausitz, Isergebirge, Jeschkengebirge, Tafelfichte ... Die nördliche Grenze der Oberlausitz verläuft an der Linie Hoyerswerda-Weißwasser und deckt sich nahezu mit dem Verlauf der Schwarzen Elster. Die westliche Grenze der Oberlausitz bildet die Bundesautobahn 13 zwischen Ruhland und Dresden, die östliche Grenze ist der Fluss Queis in Polen. Die Oberlausitz zeigt ein ganz anderes Bild als die Niederlausitz, sie führt vom Oberlausitzer Heideland nördlich von Kamenz, Bautzen und Görlitz über das Oberlausitzer Gefilde sowie dem Oberlausitzer Bergland, südlich der Linie Bischofswerda - Löbau, bis hoch zum Lausitzer Gebirge mit dem Zittauer- und dem Jeschkengebirge. Daran schließt sich das Isergebirge, höchste Erhebung ist
Striezelmarkt in Dresden ... Striezelmarkt Dresden, traditionell gefertigte sächsische Volkskunst, Lausitzer Blaudruck, Keramik, Korbwaren, Plauener Spitzen, Schnitzereien und gedrechseltes aus dem Erzgebirge, Weihnachtsfiguren und Baumschmuck, Weihnachts-Pyramiden, Räuchermännchen, Nussknacker, Herrnhuter Sterne, mundgeblasener Baumschmuck aus Lauscha, echter Dresdner Christstollen, Pfefferkuchen usw.
Post in Lübbenau im Spreewald, Kaltluftsee, Krausnicker Berge, Baruther Urstromtal ... Von April bis Oktober wird die Post in Lübbenau bis zum Ortsteil Lehde auf dem Wasserweg zugestellt. Der Postzusteller nutzen einen gelben Postkahn ohne Außenbordmotor, der mittels eines Rudels stakend fortbewegt wird. Ein Rudel ist eine über vier Meter lange Stange, ähnlich einem sehr schmalen Ruder. Da beim Staken immer die Gefahr besteht, dass das Rudel stecken bleibt und abbricht, befindet sich auf jedem Kahn mindestens ein Ersatzrudel. Der Spreewald liegt, wie ganz Brandenburg, im Übergangsbereich vom ozeanischen Klima Westeuropas zum kontinentalen Klima
Fastentuch Zittau - Kirche zum Heiligen Kreuz ... Ausflug nach Zittau - Fastentuch Zittau - Kirche zum Heiligen Kreuz - Das große Zittauer Fastentuch 8,20 Meter hoch und 6,80 Meter breit ist das drittgrößte erhalten gebliebene Fastentuch. Die christliche Fastenzeit dauert 40 Tage, von Aschermittwoch bis zum Karsamstag, dem Ostersonnabend und ist für gläubigen Christen die Zeit der Entsagung, Buße und Besinnung zur Einstimmung auf die Auferstehung Christi am Osterfest. Seit dem Jahr 1000 wird
Eierspeisen, Vegetarisches und fleischlose Gerichte im Restaurant und Hotel Waldhaus ... Vegetarische und fleischlose Gerichte - Gemüseplatte aus 4 verschiedenen Gemüsen mit Kartoffeln - Lausitzer Pilzpfanne mit Möhren, Lauch und Schupfnudeln - Blumenkohl Käse Medaillons mit Dillsoße und Kartoffelmus - Reispfanne mit Gemüse und Salatteller - Eierspeisen - Buntes Spiegelei auf Schinkenspeck und Bratkartoffeln -
Semperoper Dresden ... Für mehr als 4 Millionen Mark nach Entwurf von Semper erbaut, nachdem das alte von Semper erbaute Theatergebäuden 1869 abgebrannt war. Die Semperoper hat fünf Stockwerke ist 84 Meter breit und 77 1/2 Meter tief.
Schloss und Landschaftspark Krobnitz bei Reichenbach - ... Familie von Üchtritz erbaute Mitte des 18. Jahrhunderts in Krobnitz ein barocke Herrenhaus, das im Jahr 1873 der

Hotel & Restaurant WALDHAUS in Pulsnitz

Voranmeldung + Reservierung bitte per Tel/Fax.: 035955 73912
Advance notification + reservation please via Tel/ Fax.: 035955 73912

Übernachtungsrabatt - jede 11. Übernachtung pro Person ist kostenlos
Speisenrabatt - jedes 11. Essen pro Person ist kostenlos

Essen und Trinken - Wertgutscheine für Geburtstag, Hochzeitstag usw. unbegrenzt gültig

Pulsnitz - Lausitz